Ratspolitiker – Konstruktiv über den Haushalt 2020 diskutiert

31.10.2019 - Ende Oktober waren wieder einige Ratsmitglieder unserem Angebot, über unsere Vergleichsstudie und den Entwurf des Haushalts 2020 zu diskutieren, gefolgt.

Andreas Jürgens, Prof. Schulte und Katharina Neuroth ist es gelungen, den Zahlenberg zu strukturieren und verständlich darzustellen. Andreas Jürgens war es wichtig, wertfrei und transparent die für den Wirtschaftsstandort Münster relevanten Eckpunkte herauszuarbeiten. Besonders die starke Abhängigkeit der Einnahmenseite von den Gewerbesteuereinnahmen gilt es aus seiner Sicht im Blick zu behalten. Nur wenn Münster für Unternehmen attraktiv bleibt, kann die Stadt auf diese Einnahmequelle weiterhin bauen. Hierfür sind die Themen Mobilität und bezahlbarer Wohnraum vor allem vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den kommenden Jahren von großer Bedeutung.

Die anwesenden Ratspolitiker sind ja als Bürger der Stadt selber von den vielen Verkehrsstaus betroffen und sehen parteiübergreifend die Notwendigkeit, dass Lösungen gefunden werden müssen. Auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums steht auf der Prioritätenliste sehr weit oben, allerdings geht dies aufgrund der erforderlichen Verfahrensabläufe nicht von jetzt auf gleich.

In den kommenden Jahren plant die Stadt Münster sehr hohe Investitionen in unterschiedlichen Bereichen, die zum großen Teil wie zum Beipiel im Bereich der Kitas aus gesetzlichen Verpflichtungen heraus getätigt werden müssen. Bei den „freiwilligen“ Investitionen, die aufgrund politischer Willensbildung getätigt werden, bat Katharina Neuroth „nehmen Sie die Bürger mit und transportieren Sie, was und warum etwas passiert“.