Wirtschaft im konstruktiven Austausch mit der Politik

v.l.n.r.: WIN-Vorstand Katharina Neuroth, WIN-Mitglied Andreas Jürgens, WIN-Vorstand Franz Gemmeke, Carsten Peters, Prof. Dr. Klaus Schulte

Die WIN Wirtschaftsinitiative sucht den qualifizierten Austausch mit den Entscheidungsträgern im Rat. Um über die von der WIN bereits zum 5. Mal initiierten Haushaltsstudie zu diskutieren, entsandten fast alle Ratsparteien ihre Vertreter.

Münster wird überwiegend durch Steuereinnahmen finanziert, von denen mehr als die Hälfte Unternehmen aufbringen. Mittelbar hängen auch die Einnahmen aus der Einkommenssteuer der vor Ort arbeitenden Bürgerinnen und Bürger von den hiesigen Arbeitgebern ab. Gute Standortpolitik ist deshalb aus Sicht der WIN unverzichtbar, damit Münster nicht nur neue Unternehmen anzieht, sondern auch für ansässige Betriebe und deren Beschäftigten attraktiv bleibt. Darauf wiesen auch WIN-Mitglied Andreas Jürgens sowie Vorstandsmitglied Franz Gemmeke hin, die unterstützt durch Prof. Klaus Schulte fachkundig den Inhalt der Studie und deren Aussagen erläuterten.

Neben den nackten Zahlen diskutierten die Teilnehmer der Runde deshalb auch die Stadtentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, hoher Mieten und Grundstückspreise. Otto Reiners von den Grünen begrüßte ausdrücklich den Dialog von Politik und Wirtschaft. Das hört WIN-Vorsitzende Katharina Neuroth sehr gerne: „Es geht uns um konstruktives Miteinander abseits ausgetretener Pfade. Deshalb stellen wir die Studie den Ratsmitgliedern zur Verfügung. Der Vergleich der Haushalte verschiedener Städte in NRW ermöglicht einen frischen Blick auf den städtischen Haushalt aus anderer Perspektive. Wir freuen uns, dass dieses Angebot so gut angenommen wird.“