Workshop: Systemische Fragen
Auf einer Skala von 1 (nie) – 10 (andauernd): Wie oft nutzt ihr systemische Fragen in der Kommunikation mit euren Teams?
In dem spannenden Workshop zu moderner Führungskompetenz mit den systemikern wurde in praktischer Übung ziemlich schnell deutlich:
Immer noch wird, z.B. mit geschlossenen Fragen, „klassischer“ gefragt und es werden schnell Lösungen selbst angeboten. Systemischer zu fragen ist ungewohnter, aber mit deutlicherem Mehrwert, wie im Workshop spürbar und erkennbar wurde.
Wie funktioniert das also in der Praxis: Wie können Führungskräfte ihre Mitarbeitenden nachhaltig für die Arbeit motivieren? Wie wichtig sind dabei systemische Fragetechniken, um die Produktivität von Teams zu steigern und verschiedene Lösungsansätze in den Austausch zu bringen - aber auch um sogenannte „blinde Flecken“ in der Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden zu vermeiden?
In einem Workshop von den systemikern, Kreishandwerkerschaft Münster und WIN haben Vertreter:innen verschiedener Unternehmen anhand von drei Fallbeispielen verschiedene systemische Fragetechniken kennengelernt und ausprobiert und dabei Tipps für den eigenen Führungsalltag erhalten.
Welche Voraussetzungen sollte eine Führungskraft dabei mitbringen?
Die Fähigkeit zur Selbstreflexion als Führungskraft, genauso wie die Bereitschaft, unterschiedliche Meinungen anzuhören, sind wichtige Voraussetzungen, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, eigene Lösungsansätze zu entwickeln und einzubringen.
Wie funktioniert „der systemische Ansatz“ dabei genau?
Im Dialog helfen systemische Fragen dabei, Gespräche offener und produktiver zu gestalten und neue Informationen zu erhalten und ggf. auch Kommunikationsblockaden zu lösen.
Vielen Dank an Verena Arnhold und Anna Topüth für den Einblick in den systemischen Kommunikationsansatz! Danke an Melanie Lohmann für die gemeinsame Organisation der Veranstaltung und danke an alle Teilnehmenden für den offenen und kollegialen Austausch!
Fotos: WIN
